Da hat sich Michael Kessler von “Switch Reloaded” gestern im Rahmen einer ProSieben-Comedyshow namens “Quatsch goes Christmas” (Aua…) doch tatsächlich erdreistet, den großen Karl Moik zu veralbern. In einer Parodie auf Florian Silbereisen sang Kessler von Sex mit Ziegen, Inzest und anderen Spielarten, die unter Volksmusikanten wie Moik, Borg und Mross gang und gäbe seien. “Peinlich und super primitiv” meint Moik nun im Interview mit einer großen deutschen Tageszeitung und gibt sich entrüstet:
“Das überschreitet die Grenze der Satire! Mir fallen dazu nur zwei Wörter ein: Dumm und geschmacklos.”
Mir persönlich fallen dazu wiederum nur zwei Auftritte Moiks ein. Zum einen der, in dem er die Italiener liebevoll “Spaghettifresser” nannte (und diesen Ausrutscher hinterher auf Medikamente schob - “Ich war nicht Herr meiner Sinne”) und zum anderen das Interview mit dem Hamburger Abendblatt, in dem sich der 70jährige mit Josef Stalin verglich (“Er war in der Schule auch nicht der Beste. Und er hat sich mit harter Arbeit durch viele Intrigen durchkämpfen müssen.”).
Vielleicht hat mich der nahe liegende Landkreis Vechta abstumpfen lassen, aber irgendwie schockieren mich Sodomie- und Inzestwitze auch nicht mehr als solche “Ausrutscher”. Immerhin möchte Moik aber keine juristischen Schritte ergreifen: “Das bringt doch eh nichts. Ich stehe da drüber.” Richtig…
Zum Abschluss nochmal der “Spaghettifresser”-Ausschnitt bei Kalkofes Mattscheibe:
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